06.07.2017 | allgemeines

Pinsellösung für den Jahnplatz ab Anfang 2018?

Die Diskussion um den eventuellen Umbau des Jahnplatzes geht weiter. Das West-falen-Blatt berichtet am 4. Juli, dass – so der Beigeordnete Gregor Moss – ab Anfang 2018 ein provisorische Rückbau am Jahnplatz auf zwei Fahrspuren und eine Abbindung des Niederwalls ausprobiert werden soll.

„Bielefeld pro Nahverkehr" drängt darauf, dass endlich ein Gesamtkonzept entwickelt und beschlossen wird. Godehard Franzen, Vorsitzender von „Pro Nahverkehr": „Wenn eine Reduktion auf zwei Fahrspuren auf dem Jahnplatz und eine Abbindung des Niederwalls durch eine Pinsellösung ausprobiert werden soll, dann hätte man das längst starten können. Warum das erst 2018 angegangen werden soll, erschließt sich mir nicht.

Der entscheidende Punkt ist für uns, dass ein Gesamtkonzept umgesetzt wird, mit dem der Autoverkehr zugunsten der umweltfreundlichen Verkehrsmittel reduziert wird. Es darf nicht nur darum gehen, kurzfristig das Problem der Grenzwertüberschreitung für Stickoxide am Jahnplatz zu lösen, sondern es muss eine mittelfristige Perspektive geben, den Autoverkehr in der Innenstadt insgesamt zu reduzieren.

Das ist nicht nur für den Jahnplatz wichtig, sondern wird auch insgesamt zur Attraktivität der Innenstadt und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität beitragen. Wenn es über das Ziel Konsens gibt, dann findet man auch einen Weg, dieses Ziel zu erreichen."

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