06.07.2017 | Hochbahnsteig Hauptstraße

Kritische Berichte zur Hauptstraßen-Planung

In der Neuen Westfälischen vom 5. Juli wird ausführlich über die Befürchtungen berichtet, die die Einzelhändler mit der Baustelle zum Umbau der Hauptstraße verbinden. Im WestfalenBlatt vom selben Tag geht es um den Lieferverkehr. Erst vor wenigen Tagen hat die Verwaltung hierzu eine Befragung der betroffenen Einzelhändler gestartet.

„Bielefeld pro Nahverkehr" hält die Sorgen der Einzelhändler wegen erheblicher Umsatzeinbrüche während einer längeren Baustelle für nachvollziehbar. Dr. Godehard Franzen betont aber, dass unabhängig von der Verpflichtung, barrierefreie Zugänge zur Stadtbahn zu schaffen, ein Umbau der Hauptstraße unaufschiebbar sei, weil der Gleisunterbau marode sei und die Hauptstraße auch sonst schwere bauliche und gestalterische Mängel aufweise. Franzen: „Die Baustelle stellt für die Einzelhändler zweifellos eine schwere Belastung dar. Es müssen von allen Beteiligten erhebliche Anstrengungen unternommen werden, die Belastungen so gering wie möglich zu halten. Bei der Planung und dem Management der Baustelle müssen die Einzelhändler von Beginn an einbezogen werden."

„Bielefeld pro Nahverkehr" zeigt sich verwundert, dass erst jetzt die Bedingungen und Erfordernisse für den Lieferverkehr durch eine Umfrage bei den Einzelhändlern der Hauptstraße detailliert abgefragt werden. Franzen: „Bei der Bürgerinformationsveranstaltung am 2. März dieses Jahres wurde selbstverständlich auch der Lieferverkehr angesprochen. Seitens der Planer wurde betont, dass die Bedürfnisse des Lieferverkehrs in der vorgestellten Planung berücksichtigt seien. Warum wird dieses Kapitel so kurz vor der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens noch einmal neu aufgerollt? Wir sehen Verwaltung und moBiel in der Pflicht, die Hintergründe öffentlich zu erläutern."

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